Häufige Fragen (FAQ)

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um TCM, Akupunktur und die Behandlung in meiner Praxis. Falls Ihre Frage nicht dabei ist, melden Sie sich gerne, ich berate Sie persönlich.


Was kostet eine Behandlung und übernimmt meine Krankenkasse die Kosten? +
Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH). Gesetzliche Krankenkassen erstatten Heilpraktiker-Leistungen in der Regel nicht – die Behandlungskosten tragen gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten selbst. Wenn Sie privat krankenversichert sind oder eine private Zusatzversicherung mit Heilpraktiker-Leistungen abgeschlossen haben, können die Kosten je nach Tarif ganz oder teilweise erstattet werden. Bitte klären Sie vor Behandlungsbeginn mit Ihrer Versicherung, ob und in welcher Höhe eine Erstattung möglich ist.
Wie lange dauert eine Sitzung und wie viele Termine brauche ich? +
Das Erstgespräch inklusive Anamnese, Diagnose und erster Behandlung dauert ca. 50 bis 80 Minuten. Folgetermine sind kürzer – in der Regel 30 bis 45 Minuten. Die Anzahl der Sitzungen hängt von Ihrem individuellen Beschwerdebild ab. Üblicherweise umfasst eine Behandlungsserie 10 bis 15 Termine.
Tut Akupunktur weh? +
Die verwendeten Akupunkturnadeln sind sehr fein – deutlich dünner als Injektionsnadeln. Die meisten Patientinnen und Patienten empfinden den Einstich kaum oder beschreiben ein leichtes Kribbeln. Während die Nadeln wirken, kann ein Gefühl von Wärme, leichtem Druck oder ein sanftes Ziehen auftreten – das sogenannte „De-Qi-Gefühl". Viele empfinden die Behandlung als entspannend.
Kann TCM bei Kinderwunsch unterstützend eingesetzt werden? +
TCM wird häufig begleitend bei unerfülltem Kinderwunsch eingesetzt – sowohl als eigenständiger Ansatz als auch ergänzend zu reproduktionsmedizinischen Verfahren wie IVF oder ICSI. Dabei kommen vor allem Akupunktur und individuell zusammengestellte Kräuterrezepturen zum Einsatz. TCM ersetzt keine reproduktionsmedizinische Diagnostik oder Behandlung, kann diese aber sinnvoll ergänzen.
Gibt es Nebenwirkungen bei TCM-Behandlungen? +
Akupunktur ist bei fachgerechter Anwendung in der Regel gut verträglich. Gelegentlich können kleine Blutergüsse an den Einstichstellen auftreten oder Sie fühlen sich vorübergehend müde – beides klingt schnell ab. Beim Schröpfen entstehen vorübergehende Hautmarkierungen, die innerhalb weniger Tage verschwinden. Bei der Kräutertherapie achte ich auf mögliche Wechselwirkungen mit Ihrer aktuellen Medikation.
Brauche ich eine Überweisung vom Arzt? +
Nein. Als Heilpraktikerin darf ich Patientinnen und Patienten ohne ärztliche Überweisung behandeln. Sie können direkt einen Termin vereinbaren. Wenn Sie aktuelle Arztbefunde oder Laborwerte haben, bringen Sie diese gerne mit – sie sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Kann ich TCM parallel zur schulmedizinischen Behandlung nutzen? +
Ja, TCM kann in vielen Fällen begleitend zur schulmedizinischen Therapie eingesetzt werden. Wichtig ist, dass ich über Ihre aktuelle Medikation und laufende Therapien informiert bin, um mögliche Wechselwirkungen berücksichtigen zu können. TCM ersetzt keine notwendige ärztliche Behandlung, kann diese aber unterstützend begleiten.

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